50 Bücher

Es gibt Zeiten, da freut man sich über jedes Buch, dass nicht im Magazin, nicht verliehen, nicht vorgemerkt und nicht in irgendeinem Semesterapparat versteckt ist. Die verfügbaren Bücher werden daheim gesammelt und gehortet – bei 50 Ausleihen ist Schluss mit der Hamsterei.

Zumindest ist das an der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen (SuUB) so. Ein Buch wird für vier Wochen ausgeliehen und diese Zeit kann, sofern nicht von anderen Nutzern der Bibliothek vorgemerkt, bis zu fünf Mal verlängert werden. Cool, oder? Jedenfalls bin ich bisher nicht an die „magische“ Grenze von 50 Büchern gestoßen.

Am vergangenen Freitag besuchte ich die Bibliothek nur aus einem Grund: die fristgerechte Rückgabe von Büchern. Einige waren vorgemerkt, andere waren noch nicht fällig, brauchte ich aber nicht länger. Dabei fiel sie mir wieder ein, die magische Zahl: Fünfzig…


Wie ich mit den Büchern arbeite, habe ich hier beschrieben… und ich versuche auch wirklich, die Bücher nicht auf ewig auszuleihen 😉

Jedenfalls zielte meine Frage ursprünglich darauf ab, wo die Zahl herkommt. Wurde sie statistisch abgeleitet oder handelt es sich um eine Annahme?


Wie wär’s denn mit 42? Vielleicht würde das den einen oder anderen Studi zusätzlich anspornen 😉

Den Hinweis im Tweet, bitte auch an die anderen Nutzerinnen und Nutzer der Bibliothek zu denken, finde ich richtig und wichtig! Ich kenne einige Studis, die aber gar nicht anders können, als an diese Grenze zu geraten – deswegen kenn ich auch die Zahl 😉 Diese Studis wohnen nicht in Bremen, können also nicht jederzeit in die SuUB. Vor dem Bibliotheksbesuch wird also ganz genau recherchiert und entsprechend ausgeliehen. Dagegen habe ich die Möglichkeit, die Bibliothek täglich aufzusuchen und regelmäßig auf die nicht ausleihbaren Exemplare zurückgreifen zu können.

Mit den 27 ausgeliehen Büchern war ich ja immer noch recht weit entfernt, von der „magischen“ Grenze. Läge sie bei 20 Büchern… dann hätte ich ein akutes Problem 😉 Trotzdem bleibt die Frage: Wo kommt die Zahl 50 her?

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Notieren, kopieren oder scannen?

Ein Stapel der für Recherchezwecke ausgeliehenen Bücher

Bücher. Überall Bücher! Okay, nur 20 davon sind für meine Recherche zur MA Thesis. Lesen, Notizen machen, und dann? 

Während ich lese, mache ich mir nicht nur Notizen, sondern markiere auch besonders wichtige und zitierbare Textstellen  mit kleinen bunten Klebezetteln. Letzten Endes stehe ich vor der Frage: Reichen meine Notizen aus, oder ist der Text besonders wichtig? Also so richtig wichtig wichtig?

Denn wenn der Text richtig wichtig ist, muss ich vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt erneut darauf zurückgreifen. Die Ausleihfristen betragen für jedes Buch einen Monat und vielleicht ist das Buch aber schon vorgemerkt – eine Ausleihe lässt sich an der SuUB  fünf Mal verlängern. Also: Kopieren oder scannen? Da ein Billigtoner die Trommel meines Laserdruckers gemüllt hat, ist die Antwort schnell gefunden: Scannen!

Den DCP-7030 habe ich ein gutes Jahr nicht benutzt und musste nun unter Ubuntu 11.10 installiert werden. Als ob das nicht schon mit 10.10 schwer genug gewesen wäre 😀 Eine funktionierende Anleitung gibt es hier.

Dann bin ich allerdings noch auf die Idee gekommen, die gescannten Seiten durch eine OCR Software zu jagen, die die Buchstaben erkennt und somit den Seitentext kopierbar macht… Hallo   STRG  +  C  !  Wenn denn die Software einen guten Dienst leisten würde… Der OCRFeeder hat mir bisher das beste Ergebnis geliefert. Die Seiten lassen sich direkt in das Programm scannen, automatisch drehen, nummerieren und der Text wird automatisch erkannt. Zumindest das, was für das Programm erkennbar ist. Wer nachbessern möchte, hat dazu die Möglichkeit! Schließlich können mehrere gescannte Seiten in einer PDF ausgegeben werden. Fertig 🙂

Fehlerfrei ist das Ganze leider (noch?) nicht, aber es wird mir das Zitieren erleichtern. Naja, oder auch nicht. Der Praxistest steht noch aus 😉 Als nächstes werde ich einen PDF Reader mit Kommentarfunktion/Highlighting installieren. Ich freue mich auf einen Wust aus Notizzetteln, Büchern mit bunten Klebezetteln und digitaler Literatur inkl. Kommentaren. Ein Literaturverwaltungsprogramm wäre bestimmt nützlich…